Hallo, Ihr Lieben,

gut 700 Seiten sind es geworden, und ich bin mit meinen Helden (und vor allem der Heldin) wirklich durch alle Gefühle hindurch gegangen, hab manchmal beim Schreiben vor Tränen die Tastatur nicht mehr erkennen können: Mein Roman “Die Rose von Darjeeling” ist fertig. Er erscheint im nächsten Frühjahr bei blanvalet.  Die Schauplätze sind Darjeeling und Sikkim im Himalaya um das Jahr 1930, die Kanalinsel Jersey und Deutschlands Rhododendron-Zentrum, das Ammerland – ein Landkreis zwischen Oldenburg und Ostfriesland mit dem Zwischenahner Meer mittendrin. Die Handlung reicht über drei Generationen bis in die Gegenwart. Bin sehr froh (und etwas geschafft)! Ich glaube, die Geschichte ist richtig gut geworden… Demnächst mehr.

Herzliche Grüße

Foto: Daniel Culmann

Freude über feedback

Guten Morgen!

Als Volontärin in der Lokalredaktion hab ich oft schon morgens beim Bäcker gehört, wie meine Artikel bei den Lesern ankamen. Das schult ungemein ;-) Je überregionaler, desto weniger Echo. Leider. Deshalb freut es mich besonders, wenn ich doch ab und zu (positive) Reaktionen vermelden kann. Hier gleich drei zu ganz unterschiedlichen Texten:

o Auf das Porträt des Fotografen Georg von Stavenhagen in “Auto Bild Klassik” (Dezember 2011) kamen viele begeisterte Leserbriefe, zwei sind in der aktuellen Auto Bild Klassik (Februar 2012) veröffentlicht. Und, jajaja!, es tut einfach gut, wenn da Jemand zum Beispiel schreibt: “Mit großer Sachkenntnis und eben solchem Einfühlungsvermögen hat Sylvia Lott ein sensibles und gleichzeitig spannendes Porträt dieses außergewöhnlichen Menschen gezeichnet.” (Dr. Jean-Paul Hoffmann, 1145 Luxembourg – Merci, Monsieur!)

o Über das von Horst-Dieter Ebert herausgegebene coffeetable book “Traumreisen mit der Eisenbahn” (Bucher Verlag), für das ich eine Reportage über meine Fahrt mit der Alaska Railroad beisteuern durfte, urteilt die auf Fernreisen auf Schienen spezialisierte site www.baituntrain.com unter ihren Buchtipps, das Schwergewicht sei ein “Muss für alle Eisenbahnliebhaber”. Für die Autoren bedeutet eine solche Rezension Genuss in vollen Zügen!

o Und dann wäre da noch mein Ratgeber “Vom Umgang mit chinesischen Geschäftsleuten” (DIHK-Verlag). Im Studentenblog Studentenpilot berichtet die Studentin Sophie M. Giessner über ihr Praktikum im vergangenen Sommer in einer privaten Klinik der chinesischen acht Millionen-Metropole Qingdao:

“… Ein Uniprofessor war vor meinem Chinaaufenthalt so nett, mir eine sehr hilfreiche Publikation zu empfehlen: „Vom Umgang mit chinesischen Geschäftsleuten“ vom DIHK.

Auf 124 Seiten bekommt man einen ungefähren Eindruck auf was die Chinesen im Geschäftsleben Wert legen und was sie als „Gesichtsverlust“ auffassen (Anm. „Konflikte, Probleme und Unangenehmes werden möglichst nicht angesprochen, auch beschwert sich der Chinese nicht, wenn ihm etwas missfällt. Wer meckert riskiert sein Gesicht zu verlieren […]“ 1)

Auch Greg und Kobe, mit denen ich zusammen in China war, haben sich belesen und wir legten die chinesische Knigge-Regeln zusammen und fühlten uns einigermaßen vorbereitet.”
Das ist doch wirklich super, oder?

Schönen Tag noch!

Sylvia

Moin, Ihr Lieben,

inzwischen sind auch schon einige Zeitungsartikel über “Zitronendrops und Klingelstreiche” erschienen.
Die “Neue Zeitung” brachte am 2. Dezember einen längeren Hinweis von Hans-Dieter Warnke, und heute erschienen Artikel im “Bürgerblick” von Ex-Bild-Chefreporter Eberhard Laib und in der “Nordwest-Zeitung”, Oldenburg, Ammerland-Ausgabe und online von Martin Thaler: Schwestern helfen Tante künstlerisch.

Nochmal für Alle: “Zitronendrops und Klingelstreiche”, der zweite Band der Kindergeschichten aus Karlsmoor aus dem Kluntje Verlag ist postkartengroß und kostet 3.50 Euro. Man kann das Büchlein direkt beim Verlag bestellen oder auch in jeder Buchhandlung. Die Buchhandlung Lassen in Augustfehn hat es vorrätig.

Und dann hab ich mich ja sehr gefreut über eine Kundenrezension auf amazon, von “lesekatze”, die dem Büchlein fünf Sterne gibt und schreibt:
“Köstlich und süß wie goldene Bonbons mit Nougatfüllung sind die kleinen Texte von Sylvia Lott in “Kindergeschichten aus Karlsmoor “. Man wird zurückversetzt in eine Kindheit ohne Internet, IPad und Coffee to go , die trotzdem voll mit bunten Abenteuern und spannenden Begegnungen war. Mit dieser Mischung aus Witz und Nostalgie habe ich mir und meinen Freundinnen schon manche Teestunde verschönert.”

In diesem Sinne: Noch eine köstliche Weihnachtszeit!
Eure Kluntje-Verlegerin

Oldtimer-Tankstelle Brandshof

]

“Auto Bild Klassik 1/12″ ]

Hallo,
wer sich für Oldtimer, Youngtimer, Design und alte Tankstellen interessiert, wer gerne analog twittert und sozialkontaktet, der muss einfach die neue alte “Schönste Tanke Deutschlands” gleich bei den Elbbrücken (Abfahrt von der Autobahn zum Großmarkt) besuchen! Ich durfte gerade für “Auto Bild Klassik” über die beiden Freunde berichten, die aus einem verrotteten Baudenkmal ein echtes Schmuckstück und einem großartigen Treffpunkt gemacht haben. Zu essen und zu trinken gibt’s dort auch, übrigens schon ab 2.30 Uhr morgens. Von den drei Doppelseiten stelle ich mal nur für den groben Eindruck drei Screensshots ein. Zum Lesen bitte die “Auto Bild Klassik” Heft 1/2012 kaufen!

(Pressetexte und Cover zum Download unten)

Moin, Ihr Lieben,

das neue Karlsmoor-Büchlein ist gedruckt! Klein und süss und mit viel Liebe gemacht ;-) Der Titel: “Zitronendrops und Klingelstreiche”. Wieder haben Emma und Rieke Lott, meine wunderbaren Nichten aus Augustfehn (im Ammerland, an der Grenze zu Ostfriesland) diese ziemlich wahren Begebenheiten von vor 50 Jahren hinreißend illustriert.

Offiziell erscheinen wird das postkartengroße Büchlein erst im Januar 2012. Aber lieferbar ist es schon jetzt. Wer es nicht abwarten kann oder vielleicht noch kleine Geschenke zu Nikolaus sucht, kann ab sofort ordern und wird umgehend beschickt. Eignet sich aktuell präsentmäßig prima in Kombination mit einem Marzipanbrot, denn das spielt auch im Text eine Rolle.

Aber, ganz ehrlich, auch außerhalb der Adventszeit sind “Zitronendrops und Klingelstreiche” als Mitbringsel, etwa zum Tee, besser als Blumen! Und diesmal kostet ein Karlsmoor-Exemplar nur 3,50 Euro.

Aus den Reaktionen auf den ersten Band weiss ich inzwischen, dass Kinder aller Altersgruppen sich die Geschichten gern vorlesen lassen. Die größte Resonanz kommt aber witzigerweise von Frauen, die zeitlos über vierzig und ebenfalls auf dem Dorf groß geworden sind.
“Jaa, genau so war das! Als hättest du meine Kindheit beschrieben!” Das hab ich schon oft gehört – und mich gewaltig darüber gefreut.

Ich hoffe sehr, dass auch in den neuen Geschichten ein paar Fünkchen vom spirit jener Jahre, von der Heiterkeit, Einfachheit und Lebenslust dieser Zeit um 1960 stecken und bei der Lektüre überspringen.

Natürlich hat “Zitronendrops und Klingelstreiche” eine ISBN-Nummer (978-3-981371512), muss man sich aber nicht extra aufschreiben: Jeder Buchhändler findet sie bei libri und im VlB – Verzeichnis lieferbarer Bücher.
Auch Bestellungen direkt beim Verlag sind gern gesehen, am besten unter der e-mail-Adresse sylvialott@t-online.de.

Tschüss und: Kiek mol wedder in!

Im Anhang noch der Pressetext und das Cover zum Downloaden. Bitte dem Pressetext etwas Zeit zum Laden lassen, weil auch Abbildungen enthalten sind, die sich erst aufbauen müssen. Sicherheitshalber deshalb noch eine 2. Text-Version ganz ohne Extras.

CoverKarlsmoor2,
PressetextKarl2
PressetextKarl2nurText

Auch Phantombilder können schmeicheln





Hallo,

es gibt Geschichten, die aus dem normalen Journalistenleben herausragen. Die sehr langwierige und nicht immer einfache Recherche im Auftrag der Redaktion “Auto Bild Klassik” zu Leben und Werk des Automobilfotografen Georg von Stavenhagen (1899 – 1978) gehört jetzt schon zu meinen Highlights des Jahres 2011.  Geboren als russischer Edelmann, der noch Anastasia in die Augen gesehen hat, kämpfte er nach der Revolution mit der Weissen Armee von General Wrangel, tourte dann mit der legendären Theatertruppe von Stanislawski durch Europa, stieg Anfang der 30er in Berlin zu einem der besten und bekanntesten Automobilfotografen auf, ach, und das ist erst der Anfang… Er hatte sieben Kinder von drei Frauen, war fünfmal verheiratet… Was für ein Mann, was für eine Biografie! Und was für Fotos!

Ich bin auf den verschollen geglaubten Nachlass gestossen, durfte – gegen das hoch und heilige Versprechen, über Ort und Besitzer zu schweigen – tagelang Einsicht nehmen. Die neue “Auto Bild Klassik” (Dezember-Ausgabe 12/2011) hat für das Porträt und exklusive Fotos fünf Doppelseiten für zur Verfügung gestellt. Chefredakteur Bernd Wieland schreibt in seinem Editorial: “Liebe Leser, es ist ein Sensationsfund…”

Viel Spaß beim Lesen!
Sylvia

Guten Tag, Ihr Lieben,
meinen Roman “Der Wolkenprinz” gibt’s jetzt auch als eBook (erschienen bei edition fredebold) in einer Kindle Edition für 8,99 Euro, zum Beispiel über amazon

Bis bald,
Irene

Interview in der FAS

Hallo,
kleiner Lesetipp: Gestern ist mein Interview mit Andrea von Treuenfeld über ihr Buch “In Deutschland eine Jüdin, eine Jeckete in Israel. Geflohene Frauen erzählen ihr Leben” (Gütersloher Verlagshaus) in der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS)” erschienen. Überschrift: “Fast so etwas wie ein Triumph”. Man kann es gegen eine Gebühr von zwei Euro aus dem FAZ-Archiv herunterladen. Einen schönen Tag noch!

Hallo,
jetzt wo endlich schönes mildes Wetter herrscht und die übliche Baustelle unter meinem Balkon brummt, steigt bei mir die Lust auf Kultur, auf Neues und ich verspüre eine heftige Neigung, mich dem allgemeinen Trend zum Burnout durch Genuss zu widersetzen. Hab wieder angefangen Texte zu lesen, die nicht von mir stammen. Kann nur sagen: toll! Was es da alles zu entdecken gibt! Mein Röhrenfernseher schwächelt eh’, also sind jetzt abends wieder Bücher angesagt. Oder Vorträge. Schon fest eingeplant: der 17. Oktober. Da wird in der Hamburger Musikhochschule auf Einladung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Hamburg ein neues Buch vorgestellt: “In Deutschland eine JÜDIN, eine JECKETE in Israel”. Die Autorin Andrea von Treuenfeld hat dafür in Israel 16 deutsche Jüdinnen im Alter von 79 bis 100 Jahren befragt, die in den 30er und noch Anfang der 40er Jahre vor den Nazis nach Palästina geflohen sind. Gestern hatte ich Gelegenheit, die Autorin zu interviewen – super spannend!
Was ich sonst so gemacht hab? Also im Juli wieder eine Urlaubsvertretung in der FÜR SIE-Redaktion. Diesmal nicht als Textchefin, sondern zuständig für die Betreuung der Kulturthemen – Buch, Film, Musik, Interview.
Und außerdem hab ich hier und dort einen kleinen Beitrag geliefert, zum Beispiel eine Reiseempfehlung für Hongkong im Magazin für exklusive Lebensart der “Friends of Bentley”.
Tschüss (die Baustelle legt zu, ich geh jetzt an die Alster)
Sylvia

Gasolin-Männchen

Hallo,

erinnern Sie sich noch an das Gasolin-Männchen? Er mahnte auf einem Schild, meist hinten an Lastwagen: “Nimm Dir Zeit und nicht das Leben!” Der Mann, der es erschaffen hat, war der Hamburger Grafiker Bruno Bergner.
Seine “Auto-Biografie” durfte ich für “Auto Bild Klassik” nachzeichnen, zu lesen jetzt in der aktuellen Ausgabe (August 2011) – spannend, anrührend, ein Stück Zeitgeschichte. Ich stelle hier mal ein pdf der vierseitigen, sehr schön layouteten Seiten ein.

auto_bild_klassik_08_2011_bergner

Falls Sie mehr wissen möchten: Einer seiner Söhne, Klaus Bergner, hat das Atelier in Hamburg übernommen, ist selbst freischaffender Grafiker:
www.atelier-bergner.de
Und der andere Sohn, Jens Bergner, hat einen ausführlichen Text für Wikipedia verfaßt:

Liebe Grüße
Sylvia

P. S.: Das Leben ist so kurz, laßt es uns genießen! In der Lüneburger Heide blüht die Heide! Wegen der feuchten Wärme zwei Wochen früher als sonst. Und in Undeloh hat sich zum ersten Mal seit 78 Jahren wieder der legendäre “Hungerpohl” mit Wasser gefüllt – was früher ein verläßliches Zeichen für eine kommende Trockenzeit und Getreideknappheit gewesen sein soll. Mirakel überall…

Ältere Artikel »